Mitten in Zürich

Projekt

Stille und Stadt – ein unversöhnlicher Gegensatz? Vor Getriebenheit, Getöse, Arbeit, Lärm und Dichte suchen die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt die Stille anderswo. In der Natur, in den Bergen, am Meer. Doch bleibt die Stadt das Zuhause vieler Menschen. Jenseits von «städtisch versus still» will das Projekt STILLES ZÜRICH die Stille in der Stadt aufspüren, sie als positive Kraft erleben lassen und gemeinsam als Lebensqualität teilen. Aus Momenten der Stille wächst gutes Leben.

Die Veranstaltungsreihe STILLES ZÜRICH ermöglicht einen aktiven beschaulichen, erkundenden wie meditierenden oder kreativen Zugang zur Stille. 60 öffentliche Veranstaltungen laden jeweils dazu ein, «Stille» mit allen Sinnen spielerisch und poetisch zu erfahren. Ohne Worte beim Spaziergang durch den Stadt-Dschungel zu stillen Orten. Beim Tanz der Derwische und beim Qi Gong auf dem Platzspitz. Beim Konzert und Lauschen von Klängen. Kontemplativ an einer Foto-Ausstellung im Chinagarten.  

Rund 40 Organisationen und Personen aus Zürich bieten die Veranstaltungen kostenlos an, darunter Kirchgemeinden, Meditationszentren, Stadtführer/innen, Bewegungslehrer/innen und Kunstschaffende. Der Fokus ist darauf ausgerichtet, Entschleunigung und Innehalten, die positive Wirkung und Kraft der Stille sowie den Dialog zwischen Menschen verschiedener Glaubensrichtungen als verbindendes Miteinander in den Alltag aufzunehmen.

STILLES ZÜRICH wurde 2017 initiiert und findet alle zwei Jahre statt.